Was war ...

August Schuchardt erbaute das Haus 1868. Das Hotel wurde unter dem Namen „Schuchardt‘s Hotel“ bekannt. Es galt als ein Haus 1. Ranges und Schuchardt bezeichnete sich als Hoftraiteur Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs von Oldenburg, da dieser mit seiner Familie viel Zeit hier verbrachte. Ein anderer sehr berühmter Gast im „Schuchardt“ war König Friedrich August III. von Sachsen.

Das „Schuchardt’s“ Hotel war immer ein wichtiger Treffpunkt auf Norderney, denn die Familie Schuchardt war immer fest mit dem Leben auf Norderney verbunden. 1870-1880 herrschte auf Norderney ein Bauboom, in dessen Zuge auch am Hotel Veränderungen vorgenommen wurden. So wurde der markante Turm des Hotels 1879 aufgebaut, damals hatte dieser noch ein „Glöckchen“, das gleichzeitig mit der Uhr des Kurhauses läutete. Es gab einen großen Glaspavillon am Hotel, der als beliebter Treffpunkt nach Theater oder Konzerten diente.

Nach dem 2. Weltkrieg pachtete der Hotelkaufmann Hans-Joachim König das „Schuchardt’s“ Hotel 1946 von der Witwe des letzten Schuchardt’s. Kurz vorher war der große Saal an der Ostseite zu einer Bankfiliale und verschiedenen Läden umgebaut worden. König baute das Hotel nach modernen Bedürfnissen um und so entstand die teilweise heute noch dem Namen nach bekannte Tanzbar „Frasquita“ und die „Kajüte“. Am Anfang lief das Hotel weiter unter dem Namen Schuchardt, bis das Haus im Jahr 1975 in „Hotel König“ umbenannt wurde.

In der Nacht des 24. September 1989 brannte das Hotel König völlig aus. Es war der größte Brand auf Norderney seit 1926. Der Schaden wurde auf 3 Millionen Mark geschätzt. Man vermutete und wies die Brandstiftung auch nach, aber der Täter wurde nie gefasst.Nach dem Brand kauften die Gebrüder Liefländer aus Menden das komplett ausgehöhlte, unter Denkmalschutz stehende Haus und bauten das Hotel vollständig wieder auf. Völlig neu entstanden alle 49 Zimmer, die Diskothek „Broadway“, das Restaurant „Norderneyer Treff“ und die Bierstube „Fischerkate“.

 

Was ist ...

Am 01. Februar 1997 pachtet Sascha Nüchter das Inselhotel König von den Gebrüder Liefländer. Mit dem Pächterwechsel wurden sogleich zahlreiche Umbauarbeiten in Angriff genommen. Aus der Diskothek „Broadway“ wurde durch völlige Neugestaltung die „Tanzinsel Strandkorb“, die bis dahin im 1. Stock gelegene Rezeption wurde an den Haupteingang im Erdgeschoss verlegt und die ehemalige „Friesenecke“ ist jetzt die „Bülow-Bar“. Im gesamten Haus wurde neuer Teppichboden verlegt, neue Beleuchtung installiert und Diverses mehr. Das Inselhotel König entspricht wieder seinem 4-Sterne Status. Im 1. Stock wurde ein Tagungsraum für ca. 15 Personen ausgebaut.

Im Jahr 2000 begann eine neue Phase der Erweiterung und des Umbaus: das ehemalige unter Denkmalschutz stehende Künstlerhaus wurde komplett ausgehöhlt, so dass nur die Außenmauern stehenblieben. Der gesamte Innenbereich wurde neu gestaltet und es entstanden 43 neue Gästezimmer mit ansprechendem Ambiente, die dem gewohnt königlichen Standard entsprechen: Kabel-TV, Selbstwahltelefon, Minibar, Radio, Fön und Bad/Dusche WC. So wurde das alte Künstlerhaus zu unserem 4-Sterne-Gästehaus Dependance „König Residenz“. Gäste der Residenz nehmen unser reichhaltiges Frühstücksbüffet oder andere gastronomische Leistungen in unserem Restaurant „Norderney Treff“ ein. Auch alle anderen Einrichtungen unseres Haupthauses stehen unseren Residenz-Gästen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Im Jahr 2003 gingen wir „online“: Unseren Gästen steht 1 Computerterminal auf dem Galeriegeschoss zur Verfügung, um im Internet zu surfen, Emails zu schreiben oder abzurufen.

Die dritte Erneuerungsphase wurde im Jahr 2005 in Angriff genommen: Der Bau einer neuen Saunalandschaft. Hierfür haben wir das Grundstück hinter unserem Haupthaus erstanden, um dort eine ganz neue Sauna-Landschaft zu errichten. Heute stehen unseren Gästen auf 120 qm eine Finnische Sauna, eine Dampfsauna, ein Sanarium, eine Erlebnisdusche, Fußbecken für Wechselbäder sowie ein Ruheraum zur Verfügung. Im Vorraum der Sauna hat ein modernes Solarium seinen Platz gefunden.

Einem weiteren Trend der Zeit sind wir im März 2006 gefolgt: Hot Spot! Sie können im gesamten Restaurantbereich inklusive Terrasse und in den Zimmern des Haupthauses mit Ihrem Laptop und Wireless LAN online gehen.

Auch das Jahr 2007 barg Veränderungen: Erstmalig in der Geschichte des Hotels bieten wir unseren Gästen ausschließlich Nichtraucherzimmer an und unser Restaurant und die Hotelbar gelten als rauchfreie Zone. Für unsere ebenfalls gern gesehenen rauchenden Gäste wurde der Tagungsraum zu einem gemütlichen Raucherraum mit Flachbildfernseher umgebaut.

Im November 2008 kauft Sascha Nüchter das Inselhotel König. Mit dem Besitzerwechsel wurden erneut zahlreiche Umbauarbeiten durchgeführt. Die Diskothek „Strandkorb“ wurde geschlossen, stattdessen entstanden in den Räumlichkeiten Einzelhandelsflächen. Die Bierstube „Fischerkate“ wurde entkernt und komplett neu aufgebaut, so dass sich dort nach der Neueröffnung im März 2009 den Gästen ein modernes und gemütliches Ambiente bietet, in welchem auch geraucht werden darf. In dem historischen Turm des Gebäudes stehen den Gästen ab Mai 2009 zwei exklusive Suiten zur Verfügung mit einem herrlichen Ausblick über Norderney.

Außerdem wurde von Januar bis März 2009 die gesamte Außenfassade des Hotels saniert, so dass das Inselhotel König wieder in neuem Glanz erstrahlt

Im Januar und Februar 2010 wurden bereits in einem Hoteltrakt 11 Doppelzimmer neu renoviert und mit allem was für ein Dehoga 4****-klassifizierstes Zimmer nötig ist ausgestattet. Weitere Zimmer werden in anberaumter Zeit folgen.

Im November 2010 entschloss sich Herr Nüchter für eine Neukonzipierung des Restaurant´s „Norderney-Treff“, welche im Februar 2011 mit einer grundlegenden Renovierungsphase durchgeführt wurde. Das vor 20 Jahren im Mövenpick-Restaurant-Stil errichtete Restaurant wurde mit einem zeitlich modernen Ambiente ausgestattet. Highlight des neuen Restaurant´s ist der mit Ethanol betriebene Kaminofen. Jetzt musste natürlich auch ein neuer Name für das neu gestaltete Restaurant her. Nach langen Überlegungen entschied man sich für „Leib & Seele“, abgeleitet von dem Spruch: Essen und Trinken hält Leib und Seele beisammen. Mittlerweile erfreut es sich großer Beliebtheit bei jung und alt...

...und es geht weiter: